Die Vereinsmeisterschaften

Die Vereinsmeisterschaften stellen das sportliche und vor allem gesellschaftliche Highlight des Jahres dar. Wie bereits erwähnt gewann Ferdinand Sallfellner die ersten Ortsmeisterschaften 1976. Der Premierensieger holte sich in der Folge auch den Hattrick und siegte sowohl 1977 als auch 78, dies sollten jedoch seine letzten Erfolge bei den Weiberner Vereinsmeisterschaften bleiben. In der Folge (bis einschließlich 2005) triumphierten nicht weniger als elf verschiedene Tennis-Cracks. Am erfolgreichsten war bisher Walter Spanlang. Nachdem er nur wenige Jahre zuvor mit dem Tennisspielen begonnen hatte, siegte er von 1984 bis 1988 fünf Mal in Folge. Ihm folgt mit vier Erfolgen Fritz Stadlmayr, der erstmals 1995 mit 14 Jahren seinen ersten Titel gewann. Somit ist der jetzt 24-Jährige derjüngste Vereinsmeister aller Zeiten. Drei Titel holten bisher Johannes Berger, Georg Malzer, Franz Niederndorfer, Ferdinand Sallfellner und Markus Zweimüller.
Damenbewerbe wurden sporadisch durchgeführt. In den letzten Jahren konnten sich hier ausschließlich unsere Jugendlichen in die Siegerliste eintragen. Drei Mal ging der Titel an Ursula Binder, 2005 errang erstmals Anna-Maria Bachinger den Sieg.

Kurioses am Rande der Vereinsmeisterschaften
Im Finale 1983 standen sich Heinz Offenbecher und Titelverteidiger Franz Niederndorfer gegenüber. Der Titelverteidiger war natürlich der große Favorit, „Usch“ wurde nur eine geringe Chance auf den Titel zugetraut. Daher griff der Außenseiter in die Trickkiste. Gerüchten zufolge konnte Heinz bereits am Vorabend Vorteile für sich herausholen. Beim gemütlichen Fortgehen soll Heinz seinem Kontrahenten das eine oder andere Glas zu viel spendiert haben, was sich auf dessen Leistung am Finaltag nicht allzu positiv auswirkte. Am Ende durfte Heinz sich auf jeden Fall über seinen ersten bzw. letzen Titelgewinn freuen. In den Folgejahren ließen sich die Gegner von Heinz nicht mehr zu einem gemütlichen Fortgehen überreden.

Kurios verlief auch einmal das Brüderduell zwischen Helmut und Fritz Stadlmayr. Der krasse Außenseiter Heli war von Beginn an überlegen und entschied den ersten Sath klar für sich. Erst nachdem sein Bruder Anfang des zweiten Durchgangs seinen Schläger zerbrach, mit diesem aber vor lauter Wut weiterspielte, wurde der jetzige Sektionsleiter aus dem Konzept gebracht. Schließlich kippte das Spiel und Fritz kam eine Runde weiter, Bemerkenswert: Am Ende holte sich Fritz sogar den Titel.

Tennisspieler die am öftesten mit ihren Namen auf unserere Meistertafel vertreten sind:

Mit 5 Meistertitel (seit 1989 unangefochtener Spitzenreiter mit den meisten Titel) Spanlang Walter (Obman der UNION WEIBERN)

Mit 4 Meistertitel und einer der jüngsten Ortsmeister des UTC Weibern: Stadlmayr Fritz

Mit 3 Meistertitle sind jeweils vertreten: Berger Johannes; Salfellner Ferdinand; Niederndorfer Franz; Malzer Georg; Zweimüller Markus


Meisterjahr

2009

2008

Herren A

Streif Thomas

Streif Thomas

Herren B

Gehmaier Karl

Stadlmayr Adolf

Damen

kein Bewerb

Binder Ursula

2007
Möseneder Philipp
Gehmaier Karl
Binder Ursula
2006
Möseneder Philipp
Brenneis Markus
Bachinger Anna-Maria
2005
Zweimüller Markus
Weiß Gerhard
Bachinger Anna-Maria
2004
Berger Johannes
Gehmaier Karl
Binder Ursula
2003
Berger Johannes
Premrou Rene
kein Bewerb
2002
Stadlmayr Fritz
Malzer Georg
Binder Ursula
2001
Berger Johannes
2000
Brenneis Markus
1999
Stadlmayr Fritz
1998
Zweimüller Markus
1997
Zweimüller Markus
1996
Stadlmayr Fritz
1995
Stadlmayr Fritz
1994
Niederndorfer Franz
1993
Brenneis Markus
1992
Annerl Roland
1991
Malzer Georg
1990
Malzer Georg
1989
Malzer Georg
1988
Spanlang Walter
1987
Spanlang Walter
1986
Spanlang Walter
1985
Spanlang Walter
1984
Spanlang Walter
1983
Offenbecher Heinz
1982
Niederndorfer Franz
1981
Niederndorfer Franz
1980
Veits Martin
1979
Seissl Fridollin
1978
Salfellner Alfred
1977
Salfellner Alfred
   
1976
Salfellner Alfred